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Landschaftspark Beka – Glinščica-Tal

Die äußerst malerische Landschaft entlang des Flusses Glinščica überrascht mit ihren Naturerscheinungen.

Am Rande des Karstes erwartet die Besucher eine besondere Welt, die völlig anders, authentisch und unwiderstehlich attraktiv anmutet. Der Landschaftspark Beka umfasst die Glinščica-Schlucht mit dem Griža-Tal, die Höhlen bei Ocizla und die archäologischen Stätten Lorencon, Tabor nad Botačem und Sela na Malem Krasu. Das gesamte Gebiet, das im Jahr 1992 zum Landschaftspark erklärt wurde, ist für seine außergewöhnliche natürliche Schönheit und unberührte Natur berühmt.

Glinščica-Schlucht mit Griža-Tal

Am nordwestlichen Rande des Petrinjski-Karstes hat die Natur auf dem Flysch-Boden eine zwei Kilometer lange Schlucht geformt, die sich im Hinblick auf die Oberflächenerscheinungen und die Vegetation von der Karst-Umgebung sehr unterscheidet. Hier versammeln sich die Gewässer des Glinščica-Flussgebiets, die nach Nordwesten in den Golf von Triest fließen, und die Gewässer der drei periodischen Wasserläufe, die beim Kontakt des Kalksteins mit Flysch unter Beka und Ocizla versickern. Die malerische Schlucht ist 50 bis 100 Meter tief in den Flysch eingeschnitten, und die Wände sind mancherorts fast senkrecht, weshalb die gefalteten Flysch-Ablagerungen schön sichtbar sind.

Das Griža-Tal ist ein Tobel mit geschlossenen Flysch-Hängen, und auch hier sind die Ablagerungen gut sichtbar. Am rechten Ufer erhebt sich Tabor nad Botačem, eine Festung aus dem 15. Jahrhundert und ein Kulturdenkmal.

Unter Ocizla und Beka gibt es mehrere Höhlen und ehemalige Schlucklöcher, die ein wichtiges Höhlensystem bilden: Ocizeljska jama (Blažev spodmol), Maletova jama (Korošica), Miškotova jama und Jurjeva jama. Während die Höhlen Blažev spodmol und Jurjeva jama gelegentliche Schlundlöcher sind, ist die Höhle Maletova jama ein aktives Schluckloch des Baches Korošica. Auch die Höhle Miškotova jama ist ein aktives Schluckloch mit einer 50 m langen Schlucht und mehreren Einsturztälern.

Lorencon

Auf dem Hügel Žerjalski vrh über dem Zusammenfluss von Griža und Glinščica sind die Ruinen einer mittelalterlichen Festung mit großem Wehrgraben und die Reste des mächtigen Schutzwalls erhalten geblieben, die wahrscheinlich noch aus der Urgeschichte stammen. Andere urgeschichtliche Spuren wurden hier nicht gefunden. Die Ruinen der St.-Lorenz-Kirche entlang des Wehrgrabens sind Zeugen für eine Besiedlung in der Spätantike. Lorencon ist eine der wichtigsten befestigten Stätten am Karstrand über dem Golf von Triest, die wahrscheinlich seit vorgeschichtlicher Zeit besiedelt war.

Tabor nad Botačem

Hoch in den Wänden des Karstrandes oberhalb des Glinščica-Tals befindet sich an einer sehr schwer zugänglichen Stelle ein mittelalterlicher Stützpunkt. Seine Ruinen sind relativ gut erhalten. Noch immer sind ein Teil des befestigten Verteidigungssystems sowie die Wände des Innengebäudes gut sichtbar. Der Stützpunkt ist eine der seltenen erhaltenen mittelalterlichen Befestigungsanlagen am Karstrand.

Sela

Die urgeschichtliche Burganlage in Sela befindet sich auf einem breiten Felsvorsprung am Südufer der Glinščica-Schlucht gegenüber Tabor nad Botačem. Mit der charakteristischen Verteidigungsarchitektur der urgeschichtlichen Burganlage ist sie ein typisches Beispiel für Befestigungen am Karstrand. Während des Ersten Weltkrieges wurden die Verschanzungen errichtet, die das Innere der Burganlage stark beschädigten. Die monumentalen Verschanzungen an der Süd- und Ostseite der Burganlage sind jedoch noch gut erhalten.

Informationen
TIC Hrpelje – Kozina

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